Crêpes mit schwarzem Sesam, süßem Hüttenkäse & Beeren

Neulich habe ich mit einer Freundin einen Crêpes-Tag gemacht. Sie ernährt sich glutenfrei und wir wollten glutenfreie Crêpes ausprobieren. Mit dem Rezept einer Bloggerin und dem von ihr empfohlenen Mehl-Mix klappte das so hervorragend, dass wir echt begeistert waren. Man merkte keinen Unterschied!

In dieser Woche kam mir auch die Idee für diese schwarzen Crêpes.

Seit Wochen esse ich jeden Tag selbst gemachtes schwarzes Tahin, weil der schwarze Sesam extrem gut für die Haare und überhaupt sehr nährstoffreich sein soll.

Ich rühre mir die Paste in Quark, ins Müsli, schmiere sie mir mit etwas Butter und Honig aufs Brot (Honig soll angeblich die Wirkung bzw. Aufnahme verstärken) oder esse pur einen Teelöffel.

Ursprünglich dachte ich an Ricotta, aber die ist nicht immer so leicht zu bekommen. Hüttenkäse war am ähnlichsten, hat außerdem ordentlich Proteinanteil und ebenso eine leicht salzige Note.

Wer das nicht mag, nimmt Quark, 20% oder 40% Fett. Bei den Beeren kann man je nach Saison variieren.

Auch einen dicken Vanillepudding mit säuerlichen Beeren könnte ich mir als Füllung gut vorstellen.

Das Crêpes-Rezept funktioniert natürlich auch ohne den Sesam!

Rezept:

Für 6–8 Crêpes:
¼ l Milch
2 gestr. EL schwarzer Sesam
125 g Mehl
½ TL Salz
2 Eier
1 ½ EL Öl
(1 EL Zucker, nach Belieben
1 Packung Vanillezucker, nach Belieben) *

Milch abmessen, Sesam dazugeben und im Messbecher mit dem Pürierstab fein mixen.

Mehl und Salz in eine Schüssel wiegen, die Eier und das Öl dazugeben und mit einem Schneebesen oder dem Handmixer die Flüssigkeit unterrühren. Der Teig sollte klümpchenfrei sein. Notfalls kurz mit dem Pürierstab mixen.

Den Teig kurz stehen lassen. Eine (Crêpes-)Pfanne auf hoher Stufe aufheizen, dann 1 Kelle Teig hineingeben und schnell schwenken, sodass der Teig sich dünn und gleichmäßig in der Pfanne verteilt. Das braucht vielleicht ein bisschen Übung und oft ist der erste Crêpes sowieso für den Crêpes-Gott und muss geopfert werden…

Falls nötig, die nicht-beschichtete Pfanne ganz leicht einfetten.

Alle Crêpes auf diese Weise backen.

Nach Belieben füllen oder mit Cremes/Nussmusen/etc bestreichen und aufrollen oder zusammenklappen.

* Wer nur süße Crêpes machen möchte und es generell süßer mag, gibt schon in den Teig etwas Zucker. Ohne Zucker kann man die Crêpes auch toll herzhaft füllen, zum Beispiel mit geriebenem Käse, dünn geschnittener Tomate, Kräutern und Pfeffer.

Ich habe meinen Crêpe so gefüllt:
100 g Hüttenkäse
1–2 EL Ahornsirup
1 TL Rote Bete-Pulver
3 Erdbeeren, in Scheiben geschnitten
Himbeeren, zum Garnieren
getrocknete Blüten, zum Garnieren
1 Hauch Puderzucker

Den Hüttenkäse mit Ahornsirup und verrühren und auf ein Viertel des Crêpes setzen, die Erbeerscheiben darauf verteilen, dann zusammenfalten. Mit Himbeeren, Blüten und Puderzucker garnieren und losnaschen.

Habt ihr schon mal schwarzen Sesam gegessen? Ich mag ihn richtig gerne. Für das Mus röste ich ihn ganz leicht in der Pfanne an und gebe ihn dann in den Hochleistungsmixer, bis die Paste schön glatt ist. Vielleicht gibt es demnächst nochmal ein Rezept damit. ;)

Viel Freude beim Nachbacken und Vernaschen!

Eure Judith

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Das könnte dich auch interessieren:

Erdbeer-Matcha-Schichtdessert

Erdbeer-Matcha-Schichtdessert

Erdbeerzeit! Ich liebe die Beerenzeit, die mit Erdbeeren ihren Anfang nimmt. Da kann ich nie genug von kriegen. Und natürlich wird auch damit gebacken oder es gibt Desserts damit, zum Beispiel dieses feine Schichtdessert. Mir schwebte eine Art Matcha-misù vor, aber...

Buchweizen-Cookies mit Schokolade & Walnuss

Buchweizen-Cookies mit Schokolade & Walnuss

Diese Woche gibt es bretonisch inspirierte Naschware. Das Rezept stammt aus dem Buch „Zu Gast in der Bretagne“. Mit der Bretagne verbinde ich schöne Erinnerungen aus meiner Jugend. Nach dem Abi habe ich 3 Wochen dort verbracht und mich mit meiner Austauschpartnerin...

Quarkies nach russischer Art (Syrniki)

Quarkies nach russischer Art (Syrniki)

Vorletzte Woche war ich eine Freundin in Halle an der Saale besuchen. Wir kennen uns aus dem Studium in Heidelberg, aber da sie mit Mann und Kindern schön und bezahlbar wohnen wollte, verschlug es sie in den Osten. Sie schwärmte sehr von ihrer neuen Stadt und nach dem...