Beerendessert mit Vanillesauce

Rotes Beerendessert mit Vanillesoße (1)Da bin ich wieder. Die letzten zwei Wochen war es hier sehr ruhig. Bei der Arbeit gab es so viel zu tun, dass mir nach täglichen Überstunden keine Zeit und Ruhe blieb, um neben privaten Terminen zu Backen, Kochen oder Bloggen. Ich hoffe, die Zeit ist euch nicht zu lange geworden.
Am Wochenende hatten wir dann drei Tage zum Verschnaufen, denn unser Chef hat gestern Feiertag ausgerufen und somit hatten wir frei. Eine Wohltat! =)
Auf Familienbesuch konnte ich dann auch endlich mal wieder backen und fotografieren. Ich starte also erholt in die Woche und habe drei leckere Rezepte für euch im Gepäck.

Rotes Beerendessert mit Vanillesoße (2)Beeren sind die farbenfrohen kugeligen Schätze des Sommers. Sie lassen die Süße der Sonne auf der Zunge zerplatzen, stillen mit ihrer leichten Säure ein wenig den Durst der langen heißen Tage und lassen sich zu allerlei Herrlichkeiten verarbeiten. Einige Sorten wie beispielsweise Johannisbeeren kann man wunderbar einfrieren und sich dann das ganze Jahr den Sommer in die Küche zaubern, zum Beispiel mit einem Johannisbeerkuchen oder einer Roten Grütze.
Bei uns hat dieses Beerengericht Familientradition und wird oft als Nachtisch serviert, so lange die Tiefkühltruhe sonnenverwöhnte Vorräte hergibt. Dazu eine selbstgemachte Sauce mit echter Vanille und davon nicht zu wenig und die Welt ist in Ordnung!
Man kann diese Grütze natürlich auch mit TK-Beeren machen. Bei uns ist es meist auch nichts anderes, nur dass wir die TK-Vorräte eben selbst herstellen. =)

Beerendessert:
etwa 500 g Beeren
(das können Johannisbeeren, Erdbeeren, Kirschen, Himbeeren sein, am besten natürlich alles zusammen als Mischung; es können auch gekaufte TK-Beeren sein)
1/2 Packung Vanillepuddingpulver
1/4 l Milch
Zucker (je nach Säure der Beeren sollten 2-4 EL reichen)

Beeren erhitzen, Puddingpulver mit Milch anrühren und samt Zucker dazu geben.
3-4 Minuten aufkochen und dann erkalten lassen.

Vanillesauce:
200 ml Sahne
100 ml Milch
100 ml Milch
2 Eigelbe
1 ausgeschabte Vanilleschote
Schote
Zucker (2-3 EL)

Sahne und 100 ml Milch aufkochen lassen. Die weiteren 100 ml Milch mit den Eigelben verquirlen und in den Topf geben, dabei ständig rühren, damit das Ei nicht gerinnt.
Das Mark der Vanilleschote sowie die ausgeschabte Schote dazu geben und unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Die Soße dickt dann langsam an. In einer Schüssel oder einem Kännchen auskühlen lassen.Rotes Beerendessert mit Vanillesoße (3)

Konserviert ihr euch auch den Sommer? In Einmachgläsern oder der Tiefkühltruhe?
Ich würde mich freuen zu hören, welche Vorräte ihr euch anlegt und was ihr daraus zaubert!
Eine genussvolle Woche wünscht euch eure
Judith

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4 Gedanken zu „Beerendessert mit Vanillesauce

  1. Renate

    Liebe Naschkatze,
    ganz unabhängig von diesem Rezept habe ich dieser Tage meine erste Vanillesauce selbst gemacht – und war verblüfft dies hier am nächsten Tag zu lesen… Vanillesauce selbst herzustellen ist viel einfacher als ich dachte und sie schmeckt auch besser als die fertige. Kann ich nur empfehlen! Eine Vanilleschote hatte ich auch nicht, aber das flüssige Vanillearoma, das man hier in den USA hat, ist ziemlich guter Stoff…

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    1. Naschkatze Artikelautor

      Liebe Renate, das ist ja ein lustiger Zufall! =D Ich finde auch, selbstgemachte Vanillesoße ist so einfach, dass es absolut keine Rechtfertigung für Tütenprodukte gibt. Das Vanillearoma aus den USA kenne ich, es war mal ein Mitbringsel an mich selbst aus Kalifornien und ich habe super gern damit gebacken. Leider nur so schnell leer das Zeug. ;D liebste Grüße in die Ferne!

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  2. Elvira

    Liebe Judith,

    den Sommer konserviere ich eher nicht, aber dafür den Frühling – Spargeln und alles, was man damit zaubern kann,
    Salate, Aufläufe, usw.

    Deine Vanillesauce werde ich nachmachen, ein tolles Rezept, man weiß, was drin ist (keine Geschmacksverstärker und Farbstoffe wie in den Fertigpackungen) und kann es deshalb wirklich mit Genuss essen.

    Bis bald,

    Elvira

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    1. Naschkatze Artikelautor

      Liebe Elvira, das finde ich auch das Tollste am Selbstmachen mit eigenen Produkten: Man weiß, was drin (und nicht drin) ist! =) Ich wünsche dir weiterhin viel Genuss mit deinen konservierten Sommerzutaten und allem anderen! Allerliebst, Judith

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