Bei Manuel bin ich quasi Stammkundin der ersten Stunde gewesen. Seine Pizzen und ich, das war Liebe auf den ersten Biss. Italien pur!
Als ich in meinen Fotoordnern gestöbert habe, entdeckte ich zahllose Pizzafotos, ich habe also wirklich schon viele Pizzen dort genascht. Eine schöner als die andere, oder? Ich konnte mich nicht entscheiden, welche ich euch zeige und habe eine Collage gebastelt. Ich könnte stundenlang schwärmen. Es war immer besonders (und) köstlich.

Kennengelernt habe ich seine Frau Katrin beim Joggen an der Dreisam. Sie sprach Italienisch mit ihrem Hund, da wurde ich sofort neugierig. Die Familie war vor kurzem aus Italien nach Deutschland gezogen und nicht lange nach unserem Kennenlernen eröffnete Manuel seine Pizza-Ape, eine mobile Pizzeria sozusagen. In der Anfangszeit stand er samstags bei mir um die Ecke auf dem Samstagsmärktchen und ich schlug dann ab 11 Uhr dort auf und machte Pizza-Frühstück, sobald der Ofen heiß war.

Nach einiger Zeit verwirklichte sich auch sein Traum von einem eigenen Laden. Das Strombolicchio in der Unterwiehre öffnete seine Türen und verwöhnt seitdem Pizza-Fans mit der köstlichsten, kreativsten Pizza!
Seine Frau Katrin hilft tatkräftig mit und konzipiert außerdem noch fantastische, maßgeschneiderte Reisen durch ihre Wahlheimat Kalabrien: Urlaub an der Stiefelspitze. Sie ist absolute Spezialistin für diese Region und kennt nicht nur tolle Unterkünfte und Gastgeber, sondern auch Geheimtipps für Ausflüge, Produzenten regionaler Spezialitäten oder Kochkurse in dieser wunderschönen Region.

Die Atmosphäre im kleinen Ecklokal ist familiär und herzlich und beim Betreten hat man sofort das Gefühl, einen Kurzurlaub in Italien zu machen. Mit einem Aperitivo wartet man auf seine Pizza, die in wenigen Minuten im crowdgefundeten Ofen ist und dann auch schon auf dem Tisch ist.

Der Teig geht mindestens 72 Stunden und ist deshalb sehr bekömmlich. Er besteht aus einer geheimen Mehlmischung, die je nach Jahreszeit variiert.
Jede Woche gibt es 4 neue Sorten, saisonal inspiriert und oft mit Zutaten direkt aus der süditalienischen Heimat. Das Besondere hier sind aber nicht nur die kreativen Beläge und die kleine Karte.
Hier mal in Manuels und Katrins Worten, was sie ausmacht:
Wir backen limitiert! Was bedeutet das? Wir backen pro Tag nur eine bestimmte Menge an Teig.
Wir backen an 4 Tagen der Woche: Freitag, Samstag, Sonntag, Montag.
Backzeiten: je nach Jahreszeit. Wenn der Ofen aus ist, könnt Ihr noch ein bisschen bleiben.
Was wir die anderen Tage machen? Da machen wir Urlaub in Italien. Nein, das war ein Scherz. An den anderen Tagen der Woche produzieren wir unseren Teig, nehmen Eure Vorbestellungen an und haben Zeit für uns und das Leben.
Wir machen kein „to go“ mehr. Wir finden die Pizza direkt aus dem Ofen „cotta e mangiata“ besser. Und gleichzeitig vermeiden wir Müll.

Wichtig: Zwar kann man auch mal spontan Glück haben, aber geht lieber auf Nummer sicher und reserviert euch einen Tisch oder Platz an der Theke. Geöffnet ist von Freitag bis Montag, da kann man gut anrufen, aber auch mittwochs von 10-13 Uhr kommt man telefonisch gut durch.
Für mich macht Manuel die beste Pizza weit und breit. Wenn ihr in Freiburg seid, schaut bei ihm vorbei und lasst euch verwöhnen!
Eure Judith






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