Ceviche aus Pilzen mit Himbeeren

Heute gibt es ein ganz besonderes und leichtes Mittagessen im Hause Naschkatze. Gestern bekam meine Sammlung ein neues Kochbuch (Vegan-Klischee ade! Das Kochbuch), das ich euch in den nächsten Wochen vorstellen werde.
Darin gab es ein Rezept für veganes Ceviche und ich bekam sofort Lust, es auszuprobieren!

Wer Fisch mag, sollte dieses peruanische Gericht unbedingt mal essen! Da mein Naschkater ja seit einiger Zeit pflanzlich lebt und wir neulich (in der Prä-Corona-Ära) bei Freunden in Wiesbaden peruanisch essen waren, probierte er dort die vegane Version mit Pilzen, die wir alle köstlich fanden.

Natürlich hatte ich nicht alle Zutaten im Haus, manche mochte ich aber sowieso nicht (Koriander, Stangensellerie), also wandelte ich es ganz schön ab und machte mein eigenes Ding.
Heraus kam eine super leckere Variante ohne Fisch, die optisch sogar ziemlich gut ans Original herankommt, wie ich finde.

Habt ihr schon mal Ceviche probiert? Mögt ihr roh marinierten Fisch? Ich liebe ja Sushi und somit auch Ceviche, aber wer sich mit der rohen Zutat nicht anfreunden kann, bekommt mit dieser Pilzvariante einen schönen Eindruck von den Aromen des Gerichts.

Rezept:

Für 2 Personen:
280 g Kräuterseitlinge (oder große Champignons)
1 rote Zwiebel, in hauchdünne Spalten geschnitten
1 Handvoll hauchdünn geschnittener Fenchel (am besten die Stangen)
2 EL Himbeeren (frisch oder TK)
Sauce:
Saft von ½ Zitrone & ½ Orange
2 Stiele glatte Petersilie, gehackt
1 Prise Chiliflocken
etwas Abrieb von Orangen- und Zitronenschale

Die Pilze putzen und mit den Fingern in grobe Stücke zerreißen, so dass es aussieht wie Fischstücke. Eine große Pfanne erhitzen und die Pilzstücke hinein geben. Mit einem Topfdeckel nach unten drücken und 30 Sekunden anbraten lassen, dann wenden und ebenfalls 30 Sekunden garen.
Alle Zutaten für die Sauce in einer Schüssel verrühren.
In einer Schüssel Pilze, Zwiebel, Fenchel und die Sauce vermengen und den Zitrusabrieb darübergeben. Alles eine Weile ziehen lassen.
Nach Belieben mit etwas grünem Salat garniert auf Teller verteilen, die Himbeeren dekorativ darübergeben und etwas Brot dazu reichen.

Sicherlich probieren viele von euch zurzeit etwas Neues aus und kochen viel zusammen. Vielleicht inspiriert euch diese herzhafte Nascherei ja, kulinarisch mal nach Peru zu reisen. 

Bleibt gesund und munter und habt ein genussvolles Wochenende!
Eure Judith

4. April 2020

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Das könnte dich auch interessieren:

Buchweizenbrot

Buchweizenbrot

Diese Woche gibt es noch mal Buchweizen. Nachdem ich schon die Buchweizen-Cookies aus dem Buch „Zu Gast in der Bretagne“ nachgebacken hatte, wollte ich auch noch das Buchweizenbrot ausprobieren. Das besteht nur aus 3 Zutaten plus Saaten nach Belieben und ist wirklich...

Omelette mit Spinat & Feta

Omelette mit Spinat & Feta

In letzter Zeit esse ich kohlenhydratreduziert und mehr Protein. Da stehen öfter mal Eier auf dem Speiseplan. Ich war ja schon immer großer Fan von Omelette, aber bisher war das mein kleiner „Urlaubsluxus“ in Hotels, wenn man sich dort ein frisches zubereiten lassen...

Eiersalat mit Skyr & Bärlauch

Eiersalat mit Skyr & Bärlauch

Ostern ging irgendwie ganz schnell und unspektakulär über die Bühne. Nach einigen Tagen im wunderschönen Bamberg habe ich Ostern in der Pfälzer Heimat verbracht. Der Garten blüht und grünt, Schildkröte Maxl war bei dem schönen Wetter in Topform und wir haben es uns...