Frankfurt: Burgerglück im Wiesenlust und japanische Confiserie im iimori

Guten Abend liebe Genießerfreunde!

Ich weiß, es war hier etwas ruhiger in den letzten zwei Wochen. Eine Woche Fortbildung in Frankfurt liegt hinter mir und auch sonst ist einiges in Bewegung momentan, weshalb mir nicht immer so viel Zeit für meine Küche bleibt wie sonst und wie ich es gerne hätte.
Heute komme ich aber endlich dazu, euch meine zwei kulinarischen Ausflüge in Frankfurt vorzustellen. Seht mir die etwas schlechteren Fotos nach, ich war leider nur mit meinem Smartphone bewaffnet und nicht wie sonst mit Spiegelreflex.

Frankfurt_Wiesenlust Ganz in der Nähe meines Kurses, nur etwas weiter die Berger Straße hinunter, befindet sich in der Nummer 77 ein Restaurant namens „Wiesenlust“. Schon allein wegen des hübschen Namens fiel es mir am ersten Abend auf und ein Blick auf die Karte verriet mir: hier gibt es Burger aller Art, fast alle Zutaten in Bioqualität, alles frisch zubereitet und für jeden Genießer etwas zur Auswahl, sei es vegetarisch, vegan oder fleischig. Als ich dann noch die von mir heiß geliebten Süßkartoffel- Pommes entdeckte (die ich letztes Jahr in Kalifornien kennen und lieben lernte), stand fest: diesen Laden muss ich testen!

Frankfurt_Wiesenlust
Und so traf ich mich am Feierabend dort mit meiner lieben Freundin Katrin, die ich letztes Jahr bei meiner Amerika- Reise in New York kennen lernte und die mich unglaublich lieb für die Woche in Frankfurt bei sich aufgenommen hat. (Meine 3 Abenteuer- Tage in NY könnt ihr hier, hier und hier nachlesen).
Das Ambiente im „Wiesenlust“ ist eher schlicht, aber stimmig mit viel hellem Holz und frischem Grün an der Wand und die Bedienung war locker, freundlich und sehr kompetent.
Die Karte bietet verschiedenste Burgervarianten, die man mit einer Frikadelle seiner Wahl bestellen kann: Bio- Rindfleisch, Grünkern- Mandel (vegan), Kidneybohnen- Chiasamen (vegan), Hirse- Linsen- Safran (vegan), Bulgur- Spinat (vegetarisch) und Garnelen- Bratling.
Als Vorspeise kann man einen leckeren frischen Salat nehmen, eine Suppe oder eine Picknickplatte mit Snacks und Dips. Wie es sich zu Burgern gehört gibt es Fritten, Süßkartoffel- Pommes frites und frittierte Zwiebelring.
Auch Desserts finden sich auf der Karte und unter der Woche wird ein Mittagsmenü angeboten.

Frankfurt_WiesenlustIn der Öffentlichkeit bin ich ja (mit seltenen Ausnahmen) Vegetarierin, weil ich kein Fleisch von Tieren essen möchte, die nicht artgerecht gehalten, schlecht ernährt, noch schlechter behandelt und zudem noch mit allerhand Medikamenten voll gepumpt werden. Generell brauche ich nicht viel Fleisch und kann wochenlang vegetarisch leben, ohne das bewusst zu tun oder es zu merken. Dann allerdings kommt auch mal Fleischeslust und ich freue mich über ein tolles und hochwertiges Stück Fleisch!
Da im „Wiesenlust“ Bio- Fleisch in die Burger kommt, lachte mein (Fleisch-) Genießer- Herz und ich entschied mich für einen kleinen Wiesensalat, der wunderbar angemacht war, Süßkartoffel- Fritten und den kleinen Burger Nummer 9 mit Rind, Avocado, gegrillter rote Paprika, Salatgurke, Chili-Curry-Ketchup, Orangen-Curry-Soße und Petersilie.
Ich mach es kurz: 1) Man schmeckt die Frische und Qualität der Produkte. 2) Es war köstlich!

Frankfurt_WiesenlustDeswegen wurde ich Wiederholungstäterin. Am letzten Abend nach Abschluss der Fortbildung gingen vier von uns noch zusammen essen.
Diesmal nahm ich Burger Nummer 3 mit Bergkäse, gebratenen Champignons, Frühlingszwiebeln, Jalapeños, Chili-Curry-Ketchup und Wiesenlustsoße; dazu die gemischten Pommes aus Kartoffeln und Süßkartoffeln, zu denen es wie am Tag vorher je ein Schälchen Majo und Ketchup gab. Die anderen drei meiner Truppe testeten die vegetarischen/ veganen Varianten und waren ebenfalls sehr begeistert von ihren Burgern.
Ich werde gerne noch mal wieder kommen, wenn es mich wieder nach Frankfurt verschlägt und wer gerne gute slow food- Burger essen möchte, der ist dort richtig!

Wer Lust auf etwas Süßes und gleichzeitig Besonderes hat, der sollte bei einem Frankfurt- Besuch noch im „iimori“ vorbei schauen.
Das japanische Café mit Restaurant liegt sehr zentral in der Nähe des Domes und bietet japanische Torten und Gebäcke sowie darüber im Restaurant warme Gerichte und sushi an.
Die Einrichtung besteht aus alten Möbeln, die aus Omas Stuben stammen könnten.
Zur Haupt- Kaffee- Zeit zu kommen ist eher nicht ratsam, denn es ist dann rappelvoll.
Ich hatte das Glück, im Restaurant einen Tisch zu ergattern. Da ich keinen großen Süß- Hunger hatte, bestellte ich Frühlingsröllchen und Tee und nahm ich mir zwei Törtchen mit nach Hause. Alles war sehr lecker, aber vor allem die japanische Matcha- Torte war erwähnenswert! Der Mürbteigboden herrlich knusprig, die Cremes fluffig und aromatisch nach Tee schmeckend und dazwischen eine Lage typische Rote Bohnen- Paste, die häufiger Verwendung in japanischer Konditorei findet.

Frankfurt_iimoriIch möchte auf jeden Fall noch einmal dort im Café sitzen und vor Ort weitere landestypische Backwaren kosten! Es ist einfach mal etwas völlig anderes und sehr spannend für die Naschkatzen- Geschmacksknospen!
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Ich hoffe, ich konnte euch hiermit ein bisschen Hunger auf Frankfurts kulinarische Seiten machen und würde mich freuen, wenn ihr bei eurem nächsten Besuch dort meine Streifzüge nachvollzieht.
Über eure Berichte oder weitere Tipps freue ich mich jederzeit!
Habt eine genussvolle Restwoche!
Eure Judith

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