Natürlich habe ich in meinen 3 Wochen Hamburg viele Cafés erkundet!
In der ersten Woche traf ich mehrmals Jule, eine leidenschaftliche „Kaffeetante“ wie ich, die auch schon selbst geröstet hat und sich wie Alex, die Barstalkerin, systematisch durch Hamburgs vielversprechende Cafés trinkt.
Sie schickte mir direkt mal eine Liste für die verschiedenen Stadtteile mit ihren Empfehlungen. Aber natürlich probierten wir auch zusammen Cafés aus und ich entdeckte auch noch einige mit meinen zwei Besucherinnen.
Hier kommen meine Empfehlungen:

Mit meiner Großcousine 2. Grades, die schon lange in Hamburg wohnt, traf ich mich in Eppendorf zum Brunch im Frühstückscafé The Morgenmuffel. Toller Name, oder?
Das Ecklokal liegt in einem alten Gebäude und ist wunderschön gestaltet. Jeder Raum unterschiedlich, aber mit Konzept. Besonders toll fand ich den ersten Raum mit der Bar. Man spürt die elegante Geschichte des Hauses.
Der Kaffee ist lecker und die Frühstückskarte liest sich prima. Wir haben geschlemmt. Auf jeden Fall eine gute Adresse.

Ebenfall wirklich gut frühstücken oder Kuchen essen kann man im The Special Connection. Das liegt an einem ruhigen Platz, direkt um die Ecke der historischen Fischauktionshalle. Die Kuchen werden frisch selbst gebacken, dier Kaffee schmeckt und es gibt jeden Tag ein anderes Gericht auf der Tafel, quasi als Mittagstisch. Ich hatte zwei Mal ein Gegrilltes Sauerteigsandwich mit Pesto, getrockneten Tomaten, Käse und Salat – absolut köstlich.

Auch der Kuchen war lecker. Das Personal ist super nett. Ich finde, man merkt, dass alle gerne dort arbeiten.

Gretchens Villa habe ich auch zwei Mal besucht. Auch dort gibt es tolle Frühstücksangebote und auch die Kuchen und Törtchen werden von der hauseigenen Patissière selbst gebacken. Man kann gemütlich drinnen, aber auch schön draußen sitzen. Alles ist frisch und wirklich lecker!
Die Marktstraße lohnt sich auch zum Bummeln, es gibt viele kleine Lädchen zum Stöbern. Am anderen Ende der Straße sind das Karo Karo und eine Filiale von Ti Breizh, quasi um die Ecke die U-Bahn, der begrünte Bunker und das Justizgebäude, wo es einen funktionierenden Pater Noster gibt und eine moderne Kantine mit gutem, frisch gekochtem Essen, die für alle zugänglich ist.

Guten Kaffee hatte ich auch im Blackline Coffee in St. Pauli und in der Black Delight Kaffeebar in Ottensen. Bei beiden kann man auch draußen sitzen, es gibt leckere Kuchen (im Black Delight sogar Torta della Nonna).
In Altona bei mir um die Ecke entdeckte ich einige Cafés, konnte aber nur das CODOS ausprobieren. Dort sitzt man sehr nett und ruhig, mit Baumschatten. Das Gebäck ist lecker, der Kaffee gut. 50 Meter weiter ist das Klippkroog, das auch gut aussah, aber das habe ich nicht ausprobiert.

Am letzten Tag war ich nochmal mit Jule unterwegs, diesmal im Omen in der Innenstadt. Das befindet sich in einem Klamottenladen, hat einen Balkon und eine Terrasse, und ist sehr besonders gestaltet. Guter Kaffee und Kuchen, nette Bedienung.
Ich hoffe, ihr seid nun bestens gerüstet für den nächsten Hamburg-Trip. Falls ihr noch tolle Orte entdeckt, freue ich mich über eure Hinweise!
Genussvolle Tage wünscht euch eure
Judith






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