Buchrezension: „Nur Salat.“ von Éva Bezzegh


Heute möchte ich euch eine neue große Liebe in meiner Kochbuchsammlung vorstellen: „Nur Salat.“ von Éva Bezzegh aus dem Callwey Verlag. In dieses Buch habe ich mich sofort verliebt, als es bei mir ankam!

Beim Lesen der Einleitung fühle ich mich in meine Kindheit zurück versetzt. Die Autorin beschreibt, wie sie als Kind missmutig vor ihren Salaten saß und ihre Mutter schier verzweifelte. Eine schlechte Esserin war ich im Gegensatz zu ihr zwar nie (auch wenn ich als Kind kein Gramm Fett am Körper hatte), aber mit Salat stand ich auch auf Kriegsfuß.
Heute hat sich das grundlegend geändert und ich bin froh, dass das bei Éva Bezzegh auch so war, denn ihre kreativen, bunten und am saisonalen Angebot ausgerichteten Salatideen für jeden Monat machen große Lust, sich durch das ganze Buch zu futtern.

Aufbau & Inhalt
Nach Einleitung und Vorwort werden Piktogramme erklärt, dann folgen einige Seiten über Salatsorten, diverse Zutaten sowie „hilfreiche Ideen“ zu Einkauf, Zubereitung und Abfall und Resten.
Grundsätzlich ist das Buch in 12 Kapitel gegliedert. Zu jedem Monat gibt es eine kurze Einleitung und dann Rezepte, deren Zutaten in dieser Zeit (regional) erhältlich sind.
Die Rezepte stehen auf Doppelseiten und sind wunderschön bebildert. Die Zutaten sind übersichtlich gelistet und die Anleitungen klar und möglichst knapp gehalten.
Am Ende der Seite verraten entsprechende Piktogramme, ob der Salat beispielsweise laktosefrei ist, Fisch oder Eier enthält oder „gut vorzubereiten“ ist.
Zum Schluss gibt es natürlich ein Register und den Dank der Autorin. Hier erfährt man auch etwas über die Entstehung der deutschen Übersetzung: Eher zufällig kam die Autorin auf die Buchmesse Frankfurt und ihr Buch dort in die Hände von Frau Jaumann vom Callwey Verlag, die es gar nicht mehr aus den Händen legen wollte. Der Rest ist Geschichte. Solche persönlichen Geschichten hinter einem Buch mag ich ganz besonders.

Kostprobe?
Fast jeder Salat klingt absolut köstlich und ich könnte mich gar nicht entscheiden, was ich zuerst probieren möchte. Gut, dass man sich an den Monaten und dem regionalen Angebot ein bisschen orientieren kann.
Sehr verlockend klingen der Röstkarotten-Dattel-Salat mit Rucola, der Couscoussalat mit gegrilltem Lachs, getrockneten Aprikosen und Orange oder der Salat mit gebratenem Radicchio und Chicorée, Gorgonzola und Kirsche.
Schön finde ich auch, dass manche Salate nicht roh und kalt, sondern auch mal lauwarm oder warm sind und dass für absolut jeden Geschmack etwas dabei ist. Die Basis ist nicht nur Grünzeug, sondern auch mal Fisch oder Fleisch, Bulgur oder Brot.

Die Autorin versteht ihre Rezepte auch eher als Inspiration, an die man sich keinesfalls sklavisch halten muss, sondern man soll abenteuerlustig und fantasievoll kombinieren.
Für alle Salat-Fans oder die, die es werden wollen, ist dieses Buch das absolute Must-have! Jetzt, da Weihnachten vor der Tür steht, ist es zudem ein wunderbares Geschenk für Genussmenschen.

Ich hoffe, ihr seid nun neugierig auf dieses kleine Kunstwerk!
Habt eine genussvolle Woche – vielleicht ja mal mit einem bunten Salat nach all den Plätzchen? ;)
Eure Judith

 

„Nur Salat.“ von Éva Bezzegh
Callwey Verlag
Gebunden
320 Seiten
ISBN: 978-3-7667-2442-7
39,95 Euro

 

** Dieser Beitrag enthält unbezahlte und unbeauftragte Werbung in Form einer Buchvorstellung und Verlinkung **
Das Foto des Covers wurde mir freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt.




Buchrezension: „Das Blechkochbuch. 1 Blech – 50 Gerichte“ von Kate McMillan (Callwey Verlag)


Heute stelle ich euch „Das Blechkochbuch. 1 Blech – 50 Gerichte“ von Kate McMillan vor. Ich liebe ja Callwey-Bücher (und zwar nicht nur, weil ich für den Verlag arbeite)! Sie sind immer wunderschön gestaltet und bis ins kleinste Detail liebevoll durchdacht.

Das Konzept dieses Buchs finde ich persönlich super und einfach mal ganz anders. One pot-Gerichte gibt es viele, 1-Blech-Gerichte nicht. Auf dem Cover steht „Maximaler Genuss bei minimalem Aufwand. 50 Rezepte für Fleisch- und Fischliebhaber sowie für Vegetarier“.

Vor allem in der kalten Jahreszeit, in der man gerne mal den Ofen anwirft, finde ich solche Blechgerichte absolut verlockend!

Inhalt und Gliederung

Los geht es im Buch mit Basics. Die Vorteile dieser Zubereitungsart werden aufgeführt, danach gibt es Tipps für die Zubereitung und die Verwendung und Pflege der Bleche.

Gegliedert ist das Buch in drei Teile: Fleisch, Fisch & Meeresfrüchte und Gemüse.

Jedes Kapitel beginnt mit einer Übersichtsseite, auf der alle Rezepte mit Seitenzahlen aufgeführt werden – so bekommt man gleich eine tolle Übersicht und kann gezielt nach Fleisch-/Fisch-/Gemüsesorten suchen oder das ansteuern, was einem ins Auge springt.

Die meisten Rezepte sind bebildert, so dass man oft eine Doppelseite pro Rezept hat. Die Rezepte selbst sind sehr übersichtlich gestaltet: Ein kurzer Text über die Besonderheiten des Gerichts oder mit Tipps und Alternativen, der Titel, am Seitenrand die Zutaten und die Arbeitsschritte mit Nummern in sinnvolle Absätze gegliedert.

Kostprobe gefällig?

Die Fotos machen definitiv Appetit auf fast alle Gericht im Buch! Zum Beispiel die Gefüllte Paprika nach mexikanischer Art mit Chili-Süßkartoffeln. Oder der Eichelkürbis mit Lammhackfleisch & Granatapfelkernen. Oder Fisch mit Fenchel, Zitronen & Chimichurri-Sauce. Auf jeden Fall ausprobieren möchte ich auch die Gefüllten Auberginen auf dreierlei Art.

Das Buch ist optisch schon mal ein Augenschmaus und ich bin sicher, da warten viele Gaumenfreuden darauf, ausprobiert zu werden! Ich freue mich schon aufs brutzeln. Und hoffe, ihr habt Lust bekommen, auch mal reinzublättern.

Habt eine genussvolle Woche!

Eure Judith

 

 

Kate McMillan
DAS BLECHKOCHBUCH

1 Blech – 50 Gerichte
2017. 112 Seiten, 64 Farbfotos
19 x 22,4 cm, gebunden
[D] 20,00 / € [A] 20,60 / sFr. 28,90
ISBN: 978-3-7667-2284-3

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Buchvorstellung: "Risotto ti amo!" von Riso Gallo (Hrsg.)


Heute möchte ich euch mal wieder ein Buch vorstellen. Letztes Jahr habe ich ja eine Weile relativ regelmäßig ältere und neue Koch- und Backbücher vorgestellt. Ab der zweiten Jahreshälfte kamen dann aber einfach nicht mehr so viele dazu und ich war sehr damit beschäftigt, dafür zu sorgen, dass es auf dem Markt nie an neuen Kochbüchern mangelt.

Letztes Jahr habe ich nämlich wieder zwei Kochbücher übersetzt. Das erste war ein wahres Mammutprojekt. In „Osteria“ des Callwey Verlags finden Italienbegeisterte alles, was das Genießerherz begehren könnte. Viele Gerichte und auch Zutaten werden einige gar nicht kennen und auch ich habe noch unfassbar viel gelernt über regionale Spezialitäten, ihre Herstellung und Verwendung in der lokalen Küche.
Das zweite Projekt 2018 stelle ich euch heute vor, denn ich finde, es ist einfach so schön geworden und macht so Lust auf Reis!

Risotto ti amo!“ wurde ursprünglich von Riso Gallo herausgegeben. Manch einer wird das namhafte Reisunternehmen aus Italien kennen. Seit 10 Jahren sammelt die Firma Risottorezepte von Starköchen aus aller Welt und veröffentlicht sie in einem Buch. Das aktuellste bringt nun der Callwey Verlag heraus.

Das Buch enthält 101 Risottorezepte, darunter klassische mit Meeresfrüchten oder Pilzen, aber auch ganz ausgefallene Kreationen.
Eingeleitet wird „Risotto ti amo“ mit einem Vorwort von Cornelia Poletto und meiner Wenigkeit. (Ich empfand es als große Ehre, das Vorwort zu schreiben – und dann noch mit einer der bekanntesten deutschen Köchinnen!)
Gegliedert ist das Buch in 4 Teile: Italien, Europa, Asien und Amerika. Zu Beginn des Buchs sieht man auf bunten Karten, wo alle Restaurants liegen.
Jedes Rezept wird begleitet von einem einseitigen Foto des Gerichts, das sofort Appetit macht. Neben dem Rezept erfährt man etwas über den Koch und Erfinder der Kreation sowie über sein Restaurant und dessen Geschichte.
Die Zutaten und Rezepte sind klar nach Arbeitsschritten und einzelnen Bestandteilen des Gerichts gegliedert.
Zum Schluss gibt es 2 Register, eins nach Hauptzutaten, das noch einmal unterteilt wird in „Fisch & Meeresfrüchte“, „Fleisch“ und „Nicht Fleisch/Nicht Fisch“. Im Register nach Kapitel, Land & Alphabet findet man alle Rezepte nach Kontinent und Land sortiert.
Ganz am Ende findet man eine kurze Biografie von Cornelia Poletto und der Übersetzerin (also mir) und eine kurze Info zu Riso Gallo.

Und natürlich mache ich euch auch wieder den Mund wässrig und gebe eine „Kostprobe“. =)
Wie wäre es mit „Risotto mit karamellisiertem Blumenkohl, Trauben und Apfel“ oder mit „Risotto mit Burrata, Zitrone, geräucherter Makrele und Oliven“? Fleischliebhaber kommen vielleicht beim „Cremigen Risotto mit Kaffee, Wachteln und Rote-Bete-Tropfen“ auf ihre Kosten. Und exotisch wird es beim „Risotto mit 3 Pilzsorten und Lotuswurzel“.

Habt ihr jetzt Reis-Hunger? Dann hoffe ich, das Buch spricht euch genauso an wie mich (auch wenn ich natürlich ein klein bisschen befangen bin) und wünsche euch ganz viel Freude beim Blättern, Nachkochen und Genießen!

Eure Judith

 

 

Risotto ti amo!
Riso Gallo (Hrsg.)
Callwey Verlag
Gebunden
39,95 Euro
ISBN: 978-3-7667-2410-6

 

 

* Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung, da (aus Überzeugung) ein tolles Kochbuch empfohlen wird und wegen Verlinkung zum Verlag.




Buchvorstellung: „Easy peasy. Einfach kochen mit 2 bis 8 Zutaten“ von Nagahama & Lehmann


Easy PeasyAuf meinem Arbeitstisch stapeln sich zurzeit viele neue Kochbücher, die dieses Jahr erschienen sind und die ich euch hier vorstellen möchte. Also werde ich den Buch-Dienstag vom letztem Jahr wieder etablieren und versuchen, euch jede Woche einen neuen Liebling meiner Buchsammlung vorzustellen.
Das Werk der Woche stammt wie das vom letzten Dienstag aus dem Hause Callwey. Wie es neuerdings Trend zu sein scheint, kommt es im quadratischen Format daher und schon das Cover verspricht wunderschöne Bilder und ein spannendes Konzept.Easy Peasy5

Man wird nicht enttäuscht. Das Autoren-Paar lernte sich 2007 in Paris kennen. Beide sind im Bereich Food und Fotografie zuhause. Joerg ist Fotograf und reiste für Modereportagen und später auch für Foodfotos um die Welt. Risa arbeitete in angesehenen japanischen Restaurants und liebt Fotografie. Als beide 2012 nach Berlin zogen, war die Umstellung groß und der kulinarische Schock erst recht. Die Esskultur in Deutschland unterschied sich stark von der französischen und so begann Risa, immer öfter selbst zu kochen. 2016 entstand die Idee, „mit wenigen Produkten genussvolle Speisen auf den Teller zu zaubern und sich dabei auf wenige Aromen zu konzentrieren“.Easy Peasy1

Inhalte
Das Buch bietet nicht nur gesunden Genuss, der schnell und unkompliziert für jeden machbar ist, sondern auch eine genauso simple wie wunderschöne Gestaltung.
Jede Doppelseite enthält ein Rezept. Links sind die beschrifteten Zutaten abgebildet, rechts das fertige Gericht sowie die kurzen Anleitungen.
Die Gerichte sind so easy peasy fertig wie es klingt und jede Seite macht Lust, die Rezepte auszuprobieren, die auch noch kreative Namen tragen (Fliegender Mais, Mango-Tango, Roter Oktober).Easy Peasy3Der große Vorteil: Es geht nicht nur schnell, man braucht auch nicht viele Zutaten und einige davon hat man meist eh im Haus.
Unterteilt wird das Buch in vier Kapitel: Morgens, Mittags, Zwischendurch und Abends. Alle Rezepte sind übrigens vegan.
Am Schluss findet sich eine Doppelseite zu „besonderen Zutaten“, die etwas exotischer und auf dem Wochenmarkt um die Ecke vielleicht nicht unbedingt erhältlich sind.Easy Peasy4

Kostprobe?
Mit „Die Queen in Japan“ in den Tag starten heißt, ein grünes Haferporridge mit Reis-Kokos-Milch, Matcha und Pistazien zu genießen.
Ein schnelles und köstliches Mittagessen wäre die „Nudelei“: Spaghetti mit Koriander-Curry-Kokos-Pesto und Champignons. Die Zubereitung dauert solange, wie die Pasta kocht.
Zum Knabbern zwischendurch klingen die Braunkohlchips mit Olivenöl, Salz und Chili wunderbar – der Name ist Programm: „Scharf im Sofa“.
Abends kann man den Tag mit einer „Kaminsuppe“ ausklingen lassen. Hier treffen Maronen auf Zwiebel, Hafermilch und Kürbiskerne und vereinen sich zu einer Cremesuppe.Easy Peasy2

In diesem Buch kann man blättern, wenn man nur eine Handvoll Zutaten da hat und einfach schauen, was man damit machen könnte.
Um es kurz zu sagen: Ich finde, das Buch ist ein kleines Kunstwerk geworden und das Projekt der beiden Autoren ist absolut gelungen!
Wer ein besonderes Kochbuch besitzen oder verschenken möchte, dem sei dieses hier wärmstens ans Herz gelegt.

Ich hoffe, ihr könnt euch auch mit gutem Soulfood wärmen, bis dieser Kälteeinbruch vorüber ist und wünsche euch genussvolle Tage! Macht es euch schön und haltet euch warm!
Eure Judith

 

 

Risa Nagahama & Joerg Lehmann
Easy peasy. Einfach kochen mit 2 bis 8 Zutaten
Callwey Verlag
ISBN: 978-3-7667-2269-0
gebunden
20,00 Euro




Buchrezension: Buddha Bowls. von Annelina Waller


Buddha Bowls_ Annelina WallerNach einer Pause über den Jahreswechsel hinweg gibt es endlich mal wieder eine Buchvorstellung.
Der Food-Trend „Bowl“ erobert seit einigen Jahren hartnäckig die Köpfe, Küchen und Bücherregale gesundheitsbewusster Genießer. Annelina Waller, die Autorin dieses Buchs, hat die gesunde Schüsselmahlzeit schon lange für sich entdeckt. Während einer Reise durch Kalifornien probierte sie sich durch sämtliche Varianten frischer und gesunder Bowls und nahm diese Ernährungsweise für sich mit nach Hause. In ihrem Buch will sie die teilweise etwas aufwändigen pflanzenbasierten Schüsseln praktikabler gestalten und alltagstauglicher machen.Buddha Bowls_ Annelina Waller3

Inhalte
Für Fach-Fremde gibt es erst einmal eine ausführliche Einführung ins Thema. Was sind die Vorteile von „Bowl Food“? Wie setzen sich die Bowls optimalerweise zusammen? Ein Einmaleins der Nährstoffe schließt sich an, gefolgt von „goldenen Hauptzutaten“, die gesunde Energie- und Eiweißlieferanten darstellen.
Im Prinzip kann man bei Bowls experimentieren und zusammenstellen, was schmeckt. Ein paar Regeln sollte man jedoch befolgen, weshalb es zwei Seiten mit „Buddha-Bowl-Regeln“ gibt. Die Autorin verrät auch wichtige Grundzutaten, die sie immer zuhause hat, nennt die wichtigsten Küchenhelfer und gibt sogar Tipps, wo man welche Zutaten bekommen kann.Buddha Bowls_ Annelina Waller2Im folgenden Kapitel gibt es „Basisrezepte“. Toll finde ich die Listen, wie man welche Körner oder Hülsenfrüchte zubereitet, also welche Menge mit wie viel Flüssigkeit wie lange gekocht wird und welche Menge man daraus erhält.
Anschließend gibt es verschiedenste Dressing-Rezepte, die alle köstlich klingen und sich sicher auch für Salate großartig eignen.
Weiter geht es mit Frühstück-Bowls. Unter den zehn kunterbunten Ideen sollte jeder etwas finden, mit dem er genussreich in den Tag starten kann.
Nach den „Mittagsbowls“ und den „Abendbowls“ kann man sich noch durch leckere „Dessertbowls“ schlemmen.Buddha Bowls_ Annelina Waller1

Kostproben?
In den Tag starten kann man beispielsweise mit einer „Power Bowl“ mit Haferflocken und Chia-Samen, einer „Ocean Bowl“ mit Ananas, Mango und Spirulina-Alge oder einer „Exotischen Acai Bowl“ mit Banane, Blaubeeren und Acai.
Eine Stärkung zu Mittag könnte eine „Falafel Bliss Bowl“ bieten, eine „California Bowl“ mit Kochbanane oder eine „Obstige Sommer-Bowl“ mit Mais, Kidneys und Erdbeeren.
Abends hat man die Qual der Wahl. Eine „Sushi Bowl“, eine „Indian Bowl“ mit Kurkumareis und Kürbis oder lieber eine „Hasselback Bowl“ mit Edamame, Zoodles und Avocado?
Für Naschkatzen gibt es zum Abschluss oder für Zwischendurch „Schokopudding mit Süßkartoffel“, „Snicker Nicecream“ aus gefrorenen Bananen, Erdnuss und Kakao oder „Sweet Hirse Bowl“  mit Tofu und frischem Obst.Buddha Bowls_ Annelina Waller4

Gestaltung
Jedes Rezept ist mit einem schönen Foto bebildert. Die Schritte der Anleitung sind nummeriert und gut strukturiert.
Zu den Rezepten gibt es fast immer einen „Health fact“ zu einer bestimmten Zutat, einen (Küchen)Tipp oder „Wissenswertes“ über Trends, Nährstoffe oder Einkaufsmöglichkeiten bestimmter Produkte.Buddha Bowls_ Annelina Waller5

Fazit
Bei Bowls bin ich noch etwas skeptisch, was den Zeitaufwand angeht.
Manche Rezepte sind jedoch von der Anleitung her so kurz, dass sie gar nicht aufwändig sein können und auch die Vorteile solcher Bowls sprechen für sich: Viel Gemüse und Obst sättigen schnell und liefern Vitamine, viele Ballaststoffe unterstützen unsere Darmflora und verhelfen zu einer ausgewogenen Verdauung und der ökologische Fußabdruck ist gut fürs Klima und unseren Planeten, denn die Bowls bestehen aus unverarbeiteten, pflanzlichen und frischen Lebensmitteln, bei denen wir zudem Regionales und Saisonales wählen können.
Die Fotos und Zusammenstellungen von so vielen pflanzlichen Leckereien machen aber auf jeden Fall Lust auf viele Kostproben und auf mehr gesunde, vollwertige Ernährung.

Ich habe große Lust, ganz viele Rezepte aus diesem Buch auszuprobieren. Mein Problem wird nur sein, mich zu entscheiden. Vielleicht muss man aber auch einfach das Buch einmal von vorne bis hinten durch kochen. Ganz dem Motto entsprechend: „Let´s start Bowling!“ =)

Habt ihr schon Bowls gegessen oder selbst zubereitet? Wäre dieser Trend etwas für euch? Ich freue mich über eure Erfahrungen und Meinungen zum Thema! Postet doch einfach einen Kommentar unter diesen Artikel!
Genussvolle Tage wünscht euch
Judith