Neues für (vegane) Heidelberger Naschkatzen: das Café Holy Kitchen

Holy kitchen_HeidelbergNeulich, bei einem Stopp in der Heimat auf meinem Rückweg von Köln, traf ich mich bei der Gelegenheit mit meinen Freundinnen aus Heidelberg. Irene, Veganerin mit Leib und Seele, hatte mir schon länger von einem neuen veganen Café vorgeschwärmt. Es galt also, auf Streifzug zu gehen. Irene hatte sogar Zeit und kam mit. Zu zweit spazierten wir durch die lange Hauptstraße meiner Studienstadt und bogen hinter dem Uniplatz in die Kettengasse ab. In diesem Seitensträßchen findet man abseits vom Trubel der Touristenmassen das gemütliche Café Holy Kitchen, wo man täglich eine Vielzahl veganer Leckereien genießen kann.

Meike verkauft dort ihre selbst gebackenen Torten, Kuchen und Cupcakes. Es gibt aber auch herzhafte warme Gerichte, Wraps, Quiches und für besondere Gelegenheiten (Hochzeits)Torten, Catering und Buffet – alles vegan.
Bei unserem Besuch war die Vitrine leider schon sehr leer, denn es war Abend und zudem der letzte Tag vor einer Urlaubswoche. Irene ergatterte noch einen Cheesecake- Cupcake und orderte ein Matcha- Shake mit Vanilleeis. Auch ich war von dem grünen Angebot begeistert und probierte eine kalte Matcha- Latte, die wunderbar schmeckte. Das grüne erdige Aroma des Matcha passt hervorragend zu etwas cremigem, „milchigem“ und auch mit veganer „Milch“ ist so ein Getränk toll, vor allem an heißen Tagen!

Holy kitchen_Heidelberg1Wir saßen draußen und ließen das ruhige Gässchen auf uns wirken, in das sich nur ein paar Passanten verirren. Nebenan liegt der Heidelberger Reisebuchladen oder auch the map shop, dessen Schild mich daran erinnerte, dass ich schon länger eine schöne Weltkarte erwerben wollte. Diese Mission wurde im Anschluss erledigt und jetzt brauche ich nur noch etwas Kork zum Aufkleben und dann haben Naschkater und ich im Schlafzimmer den perfekten Blick auf die Welt und können uns voller Reiselust in weite Fernen träumen. =)

Holy kitchen_Heidelberg2Nachdem Irene im Holy Kitchen ihre süße Vorspeise eingenommen hatte, aßen wir noch im Red zu Abend. Dort gibt es eine reiche und überaus köstliche Auswahl an biologischen, regionalen, vegetarisch- veganen Speisen, die man sich an einem Büffet selbst zusammenstellen kann. Es wird pro 100 g an der Kasse abgerechnet. Alles, was ich bisher dort auf dem Teller hatte, war großartig und ich war schon sehr oft dort.

Mittlerweile gibt es ein Datum, wann unsere neue Küche eingebaut wird und wann ich also endlich keine amputierte Naschkatze mehr bin: am 15. September ist es soweit! Ich kann es kaum erwarten, denn notdürftig auf zwei Herdplatten kochen und keinen Backofen zu haben, das macht einfach keinen Spaß.
Bald gibt es dann auch wieder mehr herzhafte und süße Naschereien auf meinem Blog. Ich hoffe, ihr steht diese „Hungerstrecke“ mit mir durch und erfreut euch in der Zwischenzeit an meinen kulinarischen Streifzügen oder stöbert mal im Archiv, wo sich ja schon so einiges Küchenglück angesammelt hat.

Habt genussvolle Spätsommertage!
Bis demnächst,
eure Judith

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